Die gefühlte Temperatur ist ein Maß dafür, wie warm oder kalt Menschen es im Freien empfinden. Der Deutsche Wetterdienst berechnet sie mit dem Klima-Michel-Modell, das den Wärmehaushalt eines Modellmenschen bewertet.1
Anders als die Windchill-Temperatur berücksichtigt sie auch Luftfeuchte und Sonnenstrahlung.2
Wer ist der Klima-Michel?
Der Klima-Michel ist der Standardmensch des Modells: männlich, 35 Jahre, 1,75 Meter groß, 75 Kilogramm schwer und mit 4 km/h unterwegs.3
Windchill oder gefühlte Temperatur?
| Größe | Berücksichtigt |
|---|---|
| Windchill-Äquivalenttemperatur | Wind und Lufttemperatur, aber weder Luftfeuchte noch Sonnenstrahlung2 |
| Gefühlte Temperatur | den Wärmehaushalt eines Modellmenschen, auch Luftfeuchte und Sonnenstrahlung12 |
Fußnoten
-
Glossar: Gefühlte Temperatur (DWD). ↩ ↩2
-
Glossar: Wind Chill-Effekt (DWD). ↩ ↩2 ↩3
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Glossar: Klima-Michel-Modell (DWD). ↩
Häufige Fragen zu Gefühlte Temperatur
Was bedeutet Gefühlte Temperatur?
Die gefühlte Temperatur ist ein Maß dafür, wie warm oder kalt Menschen es im Freien empfinden. Der Deutsche Wetterdienst berechnet sie mit dem Klima-Michel-Modell, das den Wärmehaushalt eines Modellmenschen bewertet.
Welche Begriffe hängen mit Gefühlte Temperatur zusammen?
Eng verwandt sind Windchill, Inversion.
Verwandte Begriffe
Windchill
Der Windchill-Effekt beschreibt die Abkühlung der Haut durch Wind, wenn die Hauttemperatur über der Lufttemperatur liegt. Er verstärkt sich mit zunehmender Windgeschwindigkeit.
Inversion
Eine Inversion ist die Umkehr des normalerweise mit der Höhe abnehmenden Temperaturverlaufs in einer mehr oder weniger dicken Luftschicht.
Quellen
Jede Aussage in diesem Eintrag ist mit einer dieser Quellen belegt.
- Amtliche QuelleGlossar: Gefühlte Temperatur
- Amtliche QuelleGlossar: Wind Chill-Effekt
- Amtliche QuelleGlossar: Klima-Michel-Modell
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