Ski-Lexikon
Technischer Schnee
- Schnee & Wetter
- 2 Quellen
- geprüft am 12. Oktober 2026
Auch: Kunstschnee · technisch erzeugter Schnee
Technischer Schnee wird in Beschneiungsanlagen aus Wasser und Luft erzeugt. Laut DSV aktiv ist er kompakter, feinkörniger und meist härter als Naturschnee.1
Der Begriff „Kunstschnee“ ist laut DSV aktiv irreführend, weil meist nur Wasser und Luft verwendet werden; das Fahren auf technischem Schnee empfinden die meisten als anstrengender.1 Laut dem Verband Deutscher Seilbahnen sind Zusätze in Deutschland nicht erlaubt.2
Woher das Wasser kommt
Laut VDS stammt das Wasser aus Speicherteichen oder Gebirgsbächen; bei Entnahme aus einem Bach legen die Behörden die Menge fest. Bau und Betrieb von Beschneiungsanlagen setzen umfangreiche Genehmigungsverfahren voraus.2
Fußnoten
-
Naturschnee & technisch erzeugter Schnee (DSV aktiv). ↩ ↩2
-
Beschneiung (VDS). ↩ ↩2
Häufige Fragen zu Technischer Schnee
Was bedeutet Technischer Schnee?
Technischer Schnee wird in Beschneiungsanlagen aus Wasser und Luft erzeugt. Laut DSV aktiv ist er kompakter, feinkörniger und meist härter als Naturschnee.
Wie wird Technischer Schnee noch genannt?
Auch gebräuchlich: Kunstschnee, technisch erzeugter Schnee.
Welche Begriffe hängen mit Technischer Schnee zusammen?
Eng verwandt sind Firn, Sulzschnee.
Verwandte Begriffe
Firn
Firn ist Schnee aus vergangenen Jahren, meist auf Gletschern, der durch Schmelzen, Wiedergefrieren und den Druck der darüberliegenden Schneemassen stark umgewandelt und verdichtet ist.
Sulzschnee
Sulzschnee ist grobkörniger, feuchter oder durchnässter Schnee, den man nach Regen und vermehrt im Frühjahr antrifft.
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Quellen
Jede Aussage in diesem Eintrag ist mit einer dieser Quellen belegt.
- FachinstitutionNaturschnee & technisch erzeugter Schnee
- FachinstitutionBeschneiung
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