Ski-Lexikon

Tourenbindung

Auch: Pinbindung

Eine Tourenbindung lässt die Ferse für den Aufstieg frei und fixiert sie für die Abfahrt. Bei Pinbindungen greifen Metallpins vorne in Einsätze im Schuh.1

Bei Pinbindungen ist der Fersenabstand heikel; die BFU empfiehlt, die Bindung unbedingt von einer Fachperson einstellen zu lassen.2

Fußnoten

  1. Skitourenbindungen: Pins eingeben! (DAV). ↩

  2. Skibindung kontrollieren und bei der BFU-Skivignette mitmachen (BFU). ↩

Häufige Fragen zu Tourenbindung

Was bedeutet Tourenbindung?

Eine Tourenbindung lässt die Ferse für den Aufstieg frei und fixiert sie für die Abfahrt. Bei Pinbindungen greifen Metallpins vorne in Einsätze im Schuh.

Wie wird Tourenbindung noch genannt?

Auch gebräuchlich: Pinbindung.

Welche Begriffe hängen mit Tourenbindung zusammen?

Eng verwandt sind Skitourenfelle, Skischuh-Norm (ISO 5355), Auslösewert.

  • Skitourenfelle

    Skitourenfelle werden für den Aufstieg unter die Tourenski geklebt. Sie gleiten nach vorn und verhindern das Zurückrutschen, weil sich ihre Fasern in Gegenrichtung im Schnee verhaken.

  • Skischuh-Norm (ISO 5355)

    ISO 5355 ist die internationale Norm für alpine Skischuhe; sie legt Anforderungen und Prüfverfahren fest. Damit Schuh und Bindung zusammenpassen, müssen Skischuhe laut BFU eine der Normen ISO 5355, ISO 9523 oder ISO 23223 erfüllen.

  • Auslösewert

    Der Auslösewert ist der persönliche Einstellwert der Skibindung. Er ergibt sich aus Körpergröße, Gewicht, Alter, Schuhsohlenlänge und Fahrertyp.

Quellen

Jede Aussage in diesem Eintrag ist mit einer dieser Quellen belegt.

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