Die Schneefallgrenze ist meteorologisch eine oft mehrere hundert Meter dicke Schmelzschicht unterhalb der Nullgradgrenze, in der Schneekristalle zu Schneeregen oder Regen schmelzen.1
Im Alltag wird sie oft mit der Nullgradgrenze gleichgesetzt, was nicht ganz richtig ist.1 Als Faustregel nennt der DWD, dass Schnee meist noch bis etwa 200, manchmal knapp 300 Meter unter der Nullgradgrenze fällt, bevor er schmilzt.2 Angegeben wird die Schneefallgrenze in Metern über Normalnull.3
Warum die Vorhersage schwierig ist
Die Schneefallgrenze lässt sich nur ungenau vorhersagen: Ein Temperaturfehler von einem Grad entspricht etwa 150 Metern Höhenfehler.3 Ist die Luft trocken, kann Schnee auch mehrere hundert Meter unter der Nullgradgrenze fallen.1
Fußnoten
Häufige Fragen zu Schneefallgrenze
Was bedeutet Schneefallgrenze?
Die Schneefallgrenze ist meteorologisch eine oft mehrere hundert Meter dicke Schmelzschicht unterhalb der Nullgradgrenze, in der Schneekristalle zu Schneeregen oder Regen schmelzen.
Welche Begriffe hängen mit Schneefallgrenze zusammen?
Eng verwandt sind Föhn, Inversion.
Verwandte Begriffe
Föhn
Föhn ist ein warmer, trockener, abwärts gerichteter Wind. Ursprünglich bezeichnete der Begriff diesen Wind auf der Alpennordseite, wo er besonders im Winterhalbjahr für die Jahreszeit zu warme Temperaturen bringt.
Inversion
Eine Inversion ist die Umkehr des normalerweise mit der Höhe abnehmenden Temperaturverlaufs in einer mehr oder weniger dicken Luftschicht.
Quellen
Jede Aussage in diesem Eintrag ist mit einer dieser Quellen belegt.
- Amtliche QuelleThema des Tages: Bestimmung der Schneefallgrenze
- Amtliche QuelleThema des Tages: Die Schneefallgrenze
- Amtliche QuelleThema des Tages: In welcher Höhe liegt die Schneefallgrenze?
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